Behandlungsspektrum

Die Beweggründe, Psychotherapie in Anspruch zu nehmen, können vielfältig sein:

Depression

Depressive Verstimmungen sind nichts Ungewöhnliches und doch verschwinden sie leider nicht immer von selbst. Zu den typischen Symptomen zählen Freud- und Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder auch körperliche Beschwerden. Halten sie länger an, sollte professionelle Hilfe gesucht werden. Ich biete Ihnen eine individuell angepasste Behandlung mit dem Ziel, die Symptomatik zu verstehen und zu lindern. 

Angst und Panik

Andauerndes Sorgenmachen, spezifische Phobien, soziale Ängste oder Panikattacken können die Lebensqualität massiv einschränken, nicht zuletzt aufgrund des oftmals daraus entstehenden Vermeidungsverhaltens. Ich helfe Ihnen dabei, sich mit Ihren Ängsten in einem geschützten Raum auseinanderzusetzen und wieder mehr Freiheit und Handlungsspielräume zurückzuerlangen. 

Lebenskrisen

Lebenskrisen können durch belastende Ereignisse wie Trennung, Verlust nahestehender Personen, berufliche Probleme oder herausfordernde Schwellensituationen jeglicher Art entstehen. Sie können Orientierungslosigkeit, Verunsicherung und andere psychische Symptome hervorrufen. Psychotherapie bietet die Möglichkeit, Krisen als Ausgangspunkt für positive Veränderungen zu nutzen, neue Perspektiven zu entwickeln und die persönliche Orientierung wiederzugewinnen.

Arbeitsstörungen

Egal ob lähmende Prokrastination, eine nicht zu bremsende Arbeitswut oder ein erschöpftes Ausgebranntsein – Arbeitsstörungen können die eigenen Grenzen verschwimmen lassen und Gefühle der Hilflosigkeit und Verzweiflung auslösen. Psychotherapie kann dabei helfen zu erkennen, was Ihren individuellen Beschwerden zugrunde liegt und wie sich wieder mehr Gleichgewicht herstellen lässt. 

Traumatische Erfahrungen

Traumata entstehen durch einschneidende Ereignisse wie Unfälle, Naturkatastrophen oder (Beziehungs-) Gewalt. Betroffene erleben oft Angst und massive Hilflosigkeit. Typische Symptome können wiederkehrende Ängste, Übererregung, Albträume, emotionale Taubheit, Flashbacks und Vermeidung sein. Diese Reaktionen sind normale Antworten auf außergewöhnliche Belastungen. Mithilfe von Psychotherapie kann es gelingen, das Erlebte zu verarbeiten und Sicherheit zurückzugewinnen. 

Beziehungsprobleme

Beziehungsprobleme können sich auf unterschiedliche Weise äußern: Schwierigkeiten damit, eine angemessene Nähe zu anderen Personen herzustellen und aufrechtzuerhalten oder umgekehrt Probleme damit, allein zu sein. Auch eine ausgeprägte Angst vor Zurückweisung oder ein sich selbst verlieren in Beziehungen können Anlass für das Aufsuchen einer Psychotherapie sein. 

Psychosomatische Beschwerden

Psychosomatische Beschwerden sind reale, oft chronische körperliche Symptome wie Schmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Schwindel. Sie entstehen oder verstärken sich durch psychische Belastungen wie Stress, Angst oder Konflikte. Es handelt sich dabei nicht um eingebildete Symptome, sondern um physiologische Reaktionen auf psychischen Druck, weswegen Psychotherapie als ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie gilt.

Bereit für den ersten Schritt?

Dann kontaktieren Sie mich gerne und vereinbaren ein erstes Kennenlerngespräch - ich freue mich auf Ihre Anfrage.

 

 

Über das Behandlungsverfahren

Tiefenpsychologisch fundierte und psychoanalytische Psychotherapie

Ich bin eine staatlich approbierte Psychotherapeutin und im Arztregister für tiefenpsychologisch fundierte sowie psychoanalytische Psychotherapie eingetragen. Diese Verfahren zählen, neben der Verhaltenstherapie, zu den weltweit führenden und am besten erforschten psychotherapeutischen Ansätzen. In Deutschland gehören die tiefenpsychologisch fundierte und psychoanalytische Psychotherapie zu den vier wissenschaftlich anerkannten Richtlinienverfahren gemäß SGB V für die Behandlung psychischer Erkrankungen. 

Dem Behandlungsansatz psychodynamischer Verfahren liegt die Hypothese zugrunde, dass psychische oder psychosomatische Symptome aus unbewussten Konflikten resultieren. Häufig führen belastende Lebensereignisse, wie Verlust, Trennung, Konflikte oder berufliche Veränderungen, zur Entstehung solcher Symptome. Frühere Beziehungserfahrungen sowie biografische Prägungen beeinflussen das Erleben im gegenwärtigen Moment. In der Therapie streben wir an, ein vertieftes Verständnis der psychodynamischen Ursachenzusammenhänge zu erlangen. Durch das Bewusstwerden und das Klären sowie Durcharbeiten innerer Konflikte und Erfahrungen können verfestigte Muster aufgebrochen werden, was das Potenzial für nachhaltige Veränderungen im Hier und Jetzt schafft. 

Ich konzentriere mich in der Zusammenarbeit mit Ihnen auf die wesentlichen Konflikte, die zu belastenden Symptomen führen. Der Kern des Verfahrens besteht darin, unter Berücksichtigung unbewusster Prozesse Vergangenheit und Gegenwart zu verknüpfen. Eine grundlegende Voraussetzung für eine psychodynamische Psychotherapie ist Ihr Interesse am eigenen Innenleben sowie die Bereitschaft, die Konflikte hinter den Symptomen kennenlernen zu wollen. 

Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie findet in der Regel ein- bis zweimal pro Woche statt, die psychoanalytische Psychotherapie zwei- bis dreimal pro Woche, wobei hier in gemeinsamer Absprache und indikationsabhängig zwischen sitzendem und liegendem Setting entschieden wird. Die Gesamtdauer der Therapie variiert je nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Zielen.

 

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